One Year in Sydney

4 Wombats, rund 17 wilde Känguruhs, Scharen von Flughunden.
14x Stöbern und Bummeln auf Sydneys Märkten.
2x zu Fuß über die Harbour Bridge.
16 Ausflüge in den Royal National Park.
4 Wanderungen in den Blue Mountains, 3x Mittagessen im Yellow Deli in Katoomba.
68x Latte To Go von der Tin Pin Bakery in der Bondi Road.
5 Fahrten zum Flughafen, um jemanden abzuholen.
Insgesamt 7 Surf-Lessons.
1 Pferderennen. 1 Hunderennen.
17x Essen nach Hause bestellt.
3x geweckt werden vom Possum, das auf dem Baum vor unserem Fenster lebt.
Vier Trillionenbillionen Gelbhaubenkakadus gefüttert (gefühlt).
75x Joggen, am Strand entlang oder hinauf nach Dover Heights.
3x Campen. 1x Kein-Auge-Zutun im Zelt.
1 Silvester-Feuerwerk. 3 Samstag-Abend-Feuerwerke. 1 Australia-Day-Feuerwerk.
5 Besuche im Taronga Zoo. 2x Känguruhs-Streicheln im Featherdale Wildlife Park.
3 Kayak-/Ruderboot-Touren.
7x IMAX, Filme auf der größten Kino-Leinwand der Welt bewundern.
8 Grilled Fishplatter auf den Sydney Fishmarkets.
15 Barbeques. 3 Känguruhwürstchen und 1 Känguruhsteak.
7 Besuche aus der Heimat, und 4 sind für die nächsten Monate geplant.
Beinahe tägliche Spaziergänge hinunter an unseren Strand.

Das ist die Bilanz, die wir nach 12 Monaten ziehen. Heute vor genau einem Jahr sind wir in Sydney angekommen, mit dem Kopf voller Träume, einem Koffer voller Erwartungen (und Kleider) und dem Bauch voller Schmetterlinge. Aufregend war es, ein Jahr prall gefüllt mit Herausforderungen, Glück, einsamen Stunden, fröhlichen Gelagen um ein Barbeque, unzähligen Skype-Gesprächen, Weihnachtspost aus Europa, sprachbedingten Missverständnissen, gegenseitigem Aufmuntern, Genießen, Ausprobieren, Staunen, Entdecken, Leben.
Wir freuen uns auf die 365 Tage die noch vor uns liegen!

Bondi Beach, March 2013
Bondi Beach, March 2013
Bondi Beach, April 2013
Bondi Beach, April 2013
Bondi Beach, May 2013
Bondi Beach, May 2013
Bondi Beach, June 2013
Bondi Beach, June 2013
Bondi Beach, July 2013
Bondi Beach, July 2013
Bondi Beach, August 2013
Bondi Beach, August 2013
Bondi Beach, September 2013
Bondi Beach, September 2013
Bondi Beach, October 2013
Bondi Beach, October 2013
Bondi Beach, November 2013
Bondi Beach, November 2013
Bondi Beach, December 2013
Bondi Beach, December 2013
Bondi Beach, January 2014
Bondi Beach, January 2014
Bondi Beach, February 2014
Bondi Beach, February 2014

Summer in the city…

Nein, wir waren nicht sehr fleißig mit dem Schreiben in den letzten Wochen, und das obwohl wir sehr viel erlebt haben! Aber die Besucher-Saison hat begonnen, und wir verbringen unsere Freizeit in den belebten Straßen der Stadt, an weißen Traumstränden, beim Bush-Walken, in Restaurants bei bisher unentdeckten Köstlichkeiten. Der Sommer hat Australien voll im Griff und genießen die Jahreszeit und die angenehmen Temperaturen in vollen Zügen. Während die Tennisspielerinnen und -spieler beim Australian Open in Melbourne Höchsttemperaturen ertragen mussten, ist das Thermometer in Sydney bisher auf höchstens 30 Grad geklettert. Die Abende sind lau, eine frische Meeresbrise sorgt  nachts für Abkühlung. Alles in allem – die perfekte Jahreszeit.

Sydney hat Hochsaison im Sommer, ein Festival jagt das nächste, es gibt eine ganze Reihe von Freiluftveranstaltungen. Australiens größte Opernstars treten bei der Opera in The Domain auf, und singen wirklich großartig. Doch am beeindruckendsten ist – vor allem für Ingrids Eltern, unsere aktuellen Gäste – die Atmosphäre. Hier zelebrieren die Australier ihre Picknickkultur, wenn sich die Picknickdecken biegen könnten, dann unter der Last von Lachsbrötchen, Dips und Gemüsesticks, Frittatas, selbstgemachtem Sushi, kalten Lamm- und Hühnerspießen, Salaten, Muffins, und Chips, Nüssen, Keksen, Schokolade. All das wird unter dem Sternenhimmel verspeist, und mit einem großen Schluck Prosecco, Wein oder Bier runtergespült.

Oper hier ist anders - wichtig sind nicht Opernglas und Abendrobe, sondern vor allem ein gut gefüllter Picknick-Korb. Da passen wir uns gerne an, und stoßen zu edlen Klängen mit einem edlen Südtiroler Tropfen an.
Oper hier ist anders – wichtig sind nicht Opernglas und Abendrobe, sondern vor allem ein gut gefüllter Picknick-Korb. Da passen wir uns gerne an, und stoßen zu edlen Klängen mit einem edlen Südtiroler Tropfen an.
Je später der Abend, desto schöner die Lieder. Und desto eindrucksvoller die Kulisse: Über uns gleiten geräuschlos die Flughunde, und hinter der Bühne leuchtet sich die Skyline.
Je später der Abend, desto schöner die Lieder. Und desto eindrucksvoller die Kulisse: Über uns gleiten geräuschlos die Flughunde, und hinter der Bühne leuchtet sich die Skyline.

Am nächsten Abend machen tausende Pferde die Innenstadt unsicher – die chinesische Community startet zusammen mit allen anderen Nationen in das Jahr des Pferdes. Eine Riesenparade ist der Höhepunkt der zweiwöchigen Chinese New Year Feierlichkeiten in Sydney. Am Umzug beteiligen sich Schulen, chinesische Vereinigungen, Restaurants, Politiker und Würdenträger, Medien und Unternehmen und im Prinzip die ganze Stadt. Wir sichern uns bereits eine Stunde vor Paradebeginn einen Platz an der George Street und bewundern chinesische Trachten, Kung Fu Meister und grazile Tänzerinnen.

2014 ist das Jahr des Pferdes - unter diesem Motto steht natürlich auch die Parade in der Innenstadt. Das Pferd steht nicht nur für Freiheits- und Bewegungsdrang, sondern auch für Stabilität - vor allem wenn es um's Finanzielle geht!
2014 ist das Jahr des Pferdes – unter diesem Motto steht natürlich auch die Parade in der Innenstadt. Das Pferd steht nicht nur für Freiheits- und Bewegungsdrang, sondern auch für Stabilität – vor allem wenn es um’s Finanzielle geht!
In den Straßen der Innenstadt versuchen Hunderttausend Schaulustige, die besten Plätze entlang den Absperrungen zu ergattern. Wir haben Glück, und die Chinesen vor uns sind klein, kein Problem also über ihre Köpfe hinwegzustaunen. Und wenn die Sicht doch nicht ganz so gut ist, muss man beim Fotografieren halt improvisieren...
In den Straßen der Innenstadt versuchen Hunderttausend Schaulustige, die besten Plätze entlang den Absperrungen zu ergattern. Wir haben Glück, und die Chinesen vor uns sind klein, kein Problem also über ihre Köpfe hinwegzustaunen. Und wenn die Sicht doch nicht ganz so gut ist, muss man beim Fotografieren halt improvisieren…
Die chinesischen Trachten sind farbenfroh und wunderschön. Und die Tänzerinnen bewegen sich altersunabhängig sehr grazil.
Die chinesischen Trachten sind farbenfroh und wunderschön. Und die Tänzerinnen bewegen sich altersunabhängig sehr grazil.

Zum Glück dauert er an, der australische Sommer. Denn wir haben noch lange nicht genug von Sonne, Strand und Freiluftveranstaltungen!