Eine einsame Insel…

In Form eines Hais liegt sie da, 250 Meter lang, 100 Meter breit, und von ihrer Form hat die kleine Insel Shark Island glücklicherweise auch ihren Namen. Die Gewässer rund um die Insel sind sicher (wenigstens so sicher wie man sich in Sydney halt sein kann). Nur wenige Male am Tag fahren Captain Cook Cruises die Anlegestelle an, und nur wenige Passagiere verlassen das Schiff hier. Die Insel im Hafen von Sydney ist ein Nationalpark (daher gibt es auch keine Müllkörbe, man muss, was man mitbringt, wieder an’s Festland transportieren), und man muss seinen Aufenthalt ankündigen – nur 100 Menschen dürfen sich zeitgleich auf der Insel aufhalten. Das sorgt für eine angenehm intime Atomsphäre nur wenige Kilometer vom Opernhaus entfernt.

Die Blicke auf’s Opernhaus, die Harbour Bridge und die Skyline von Sydney könnten besser nicht sein, was dazu führt, dass die Tickets, die für den Silvesterabend verkauft werden, rund 1000 Dollar kosten und in Nullkommanix verkauft sind.

Wir gehen es an diesem wunderbaren Dezember-Sommertag (daran müssen wir uns noch gewöhnen ;-)) gemütlich an. Kein Stress, keine Hektik, keine Menschenmassen. Stattdessen genießen wir mit einer Gruppe von 25 Freunden und Bekannten, vielen kleinen Snacks und Köstlichkeiten, ein paar Kühltaschen Bier den Samstag unter strahlendblauem Himmel. Shark Island ist definitiv eine kleine Perle im Sydney Harbour, und jeden Cent der 7 Dollar Landing Fee wert.

Schon die "Anreise" nach Shark Island ist ein Erlebnis: Mit der Fähre der Captain Cook Cruises geht's hinaus in den Sydney Harbour, immer mit wunderbarem Blick Richtung Skyline.
Schon die „Anreise“ nach Shark Island ist ein Erlebnis: Mit der Fähre der Captain Cook Cruises geht’s hinaus in den Hafen, immer mit wunderbarem Blick Richtung Skyline.
Da ist ein Fototermin natürlich unumgänglich, dieser Ausflug mit Freunden muss festgehalten werden.
Da ist ein Fototermin vor Sydney Tower und Wolkenkratzern natürlich unumgänglich, dieser Ausflug mit Freunden muss festgehalten werden.
Aber das Panorama ist auch ohne Menschen drauf sehr fotogen...
Aber das Panorama ist auch ohne Menschen drauf sehr fotogen…
Shark Island ist ein wunderbarer Ort für ein Wochenendpicknick. Wir sind fast unter uns, und das mitten im Stadtgebiet.
Shark Island ist ein wunderbarer Ort für ein Wochenendpicknick. Wir sind fast unter uns, und das mitten im Stadtgebiet.
Hier kann man ungestört relaxen, Frisbee spielen, und so laut singen und lachen und reden wie man will...
Hier kann man ungestört relaxen, Frisbee spielen, und so laut singen und lachen und reden wie man will…
Jeder schöne Tag hat mal ein Ende - aber wenn am anderen Ende diese Stadt auf uns wartet, dann machen wir uns gerne auf den Heimweg!
Jeder schöne Tag hat mal ein Ende – aber wenn am anderen Ende diese Stadt auf uns wartet, dann machen wir uns gerne auf den Heimweg!

Geburtstag auf International

Selbst wenn man am Meer lebt und jeden Tag an den Strand gehen kann, hört sich die Einladung zu einem „Ausflug auf eine Insel“ verlockend an. Wenn die Insel dann auch noch Shark Island heißt, im Hafen von Sydney liegt und die besten Ausblicke auf die Skyline verspricht, umso besser. Seit Wochen haben wir uns gefreut auf Marios Geburtstagsfeier und diese spezielle Location. Doch leider meint der Wettergott es nicht gut mit uns an diesem Wochenende, und vorausgesagt sind Regen, Temperaturen um die 18 Grad und sogar Gewitter. Nachdem die Nacht von Freitag auf Samstag dann tatsächlich zeitweise so hell ist wie ein Sonnentag, die Blitze vor unserem Fenster tanzen und der Donner mal näher, mal ferner grollt, sattelt das Geburtstagskind am Samstag morgen kurzerhand auf Plan B um. Und es ist eine gute Entscheidung!

Wie vereinbart bringen alle Gäste Getränke und Snacks für ein gemeinsames Picknick mit. Im Pyrmont Park genießen wir dann köstliche Hühner- und Lammspieße, finnisches Brioche-Gebäck, Mozzarella-Tomaten-Salat, Couscous mit Mais, Tofuschnitten in Sesam gebacken, selbst gemachten Hummus, Geburtstags-Früchtekuchen, asiatische Fleischbällchen und anderen Leckereien. Die Männer spielen Cricket auf dem Rasen, und zwei Italienerinnen (eine aus dem tiefsten Süden, eine aus dem höchsten Norden), eine Queenslanderin, ein New Yorker und zwei Franzosen (einer aus Paris, der andere von der Karibik-Insel Guadeloupe) teilen sich eine Flasche feinsten Cabernet Sauvignon. Es ist ein internationales Fest der Extraklasse: Danke für die Einladung Mario, und an dieser Stelle noch einmal – Alles Gute!

IMG_7613

IMG_7619

IMG_7625

IMG_7633

IMG_7659

IMG_7663

IMG_7669

IMG_7685

IMG_7689

IMG_7691