Die Tage 5 bis 8 in Bildern

Okay, um das Klischee zu erfüllen: In Neuseeland wimmelt es nur so von Schafen (Kühe gibt es allerdings nahezu gleich viele, und es sind auf den Weiden auch erstaunlich viele Pferde vertreten). Hier das Prachtexemplar eines "Pampers", wie diese Tierart in Südtirol genannt wird.
Um das Klischee zu erfüllen: In Neuseeland wimmelt es nur so von Schafen (Kühe gibt es allerdings nahezu gleich viele, und auf den Weiden sind auch erstaunlich viele Pferde vertreten). Hier das Prachtexemplar eines „Pampers“, wie diese Tierart in Südtirol genannt wird.
Wer Glück hat und ganz ungeplant einen Gipfel mit dem unverdächtigen Namen Te Mata Peak erklimmt, dem eröffnet sich:
Wer Glück hat und ganz ungeplant einen Gipfel mit dem unverdächtigen Namen Te Mata Peak erklimmt, dem eröffnet sich:
Der Himmel! Auch genannt: neuseeländische Landschaft vom Feinsten. Wie sehr diese sanften Hügel, die schmalen Pfade, die grünen Wiesen danach rufen, bewandert zu werden. Ein Augenschmaus!
Der Himmel, auch genannt: neuseeländische Landschaft vom Feinsten. Wie sehr diese sanften Hügel, die schmalen Pfade, die grünen Wiesen danach rufen, bewandert zu werden. Und über alledem thront der typische alte Baum, der auf jeden Hügel im Land der Hobbits gehört. Ein wahrer Augenschmaus!
Uns genügt ein Nachmittag in der Hauptstadt Wellington, um den wichtigsten Attraktionen einen Besuch abzustatten (an der berühmten Cable Car Talstation spazieren wir vorbei, als wir die sehr lange Warteschlange sehen). Was nicht im Reiseführer steht ist, dass es mitten in Wellinton einen Sprungturm gibt - die Stadt liegt am Meer und am Hafen und hier vergnügen sich direkt neben der Freiwilligen Ambulanz Wagemutige, die in eines der Hafenbecken springen.
Uns genügt ein Nachmittag in der Hauptstadt Wellington, um den wichtigsten Attraktionen einen Besuch abzustatten (an der berühmten Cable Car Talstation spazieren wir vorbei, als wir die sehr lange Warteschlange sehen). Was nicht im Reiseführer steht ist, dass es mitten in Wellinton einen Sprungturm gibt – die Stadt liegt am Meer und am Hafen und hier vergnügen sich direkt neben der Ambulanz Wagemutige, die in eines der Hafenbecken springen.
An den langen Stränden lässt sich gut spazieren gehen. Hier sind wir am Strand von Cape Kidnappers auf der Nordinsel, wo die Klippen langsam aber sicher ins Meer brechen. Die Küstenlinie wird sich in den nächsten Jahren wohl deutlich verschieben.
An den langen Stränden lässt sich gut spazieren gehen. Hier sind wir am Strand von Cape Kidnappers auf der Nordinsel, wo die Klippen langsam aber sicher ins Meer brechen. Die Küstenlinie wird sich in den nächsten Jahren wohl deutlich verschieben.
Am Strand findet man auch so einige Schätze - hier eine wirklich massive Muschel! Wenn es nur nicht verboten wäre, diese nach Europa einzuführen (und wenn der Rucksack doch nur nicht so voll wäre)!
Am Strand findet man auch so einige Schätze – hier eine wirklich massive Muschel! Wenn es nur nicht verboten wäre, diese nach Europa einzuführen (und wenn der Rucksack doch nur nicht so voll wäre)!
Unser erster Stopp auf der Südinsel ist der Abel Tasman National Park, der kleinste, aber meist besuchte neuseeländische Nationalpark. Von den Menschenscharen sieht man am frühen Morgen zwar noch nichts, aber alle Kayakausflüge sind restlos ausgebucht. Schade, da wir hier den neuseeländischen Seelöwen einen Besuch abstatten wollten. Zum Glück ist der Abel Tasman aber auch ein Vogelparadies...
Unser erster Stopp auf der Südinsel ist der Abel Tasman National Park, der kleinste, aber meist besuchte neuseeländische Nationalpark. Von den Menschenscharen sieht man am frühen Morgen zwar noch nichts, aber alle Kayakausflüge sind restlos ausgebucht. Schade, da wir hier eingentlich den Seelöwen einen Besuch abstatten wollten. Zum Glück ist der Abel Tasman aber auch ein Vogelparadies…
Zuerst fliegt uns der Stieglitz vor die Linse, ein Vogel den wir von zu Hause zwar kennen, der in Europa aber bereits recht selten ist.
Zuerst fliegt uns der Stieglitz vor die Linse, ein Vogel den wir von zu Hause zwar kennen, der in Europa aber bereits recht selten ist.
Und dann entdecken wir eine (uns) völlig neue Vogelart: die California Quail. Diese Wachtelart entzückt wegen ihres wunderbar eleganten Kopfschmucks (daher kommt auch der deutsche Name Schopfwachtel).
Und dann entdecken wir eine (uns) völlig neue Vogelart: die California Quail. Diese Wachtelart entzückt wegen ihres wunderbar eleganten Kopfschmucks (daher kommt auch der deutsche Name Schopfwachtel).

Der ganz normale Alltag…

Trotz Sonne, Strand und Meer gibt es ihn natürlich auch hier – den ganz normalen Alltag. Während sich tausende Touristinnen und Touristen am Strand räkeln, der Duft von Kokosnuss-Sonnencreme in der Luft liegt, in den Bars am Abend Cocktail um Cocktail getrunken wird, gehen wir in die Arbeit, erledigen unsere Einkäufe und putzen die Wohnung.

Unser aktueller Gast Lumpi hat die Frage in den Raum gestellt: Ist das nicht richtig schlimm wenn man arbeiten muss, wo andere Urlaub machen?

Interessante Überlegung, aber Nein. Das ist nicht schlimm. Ganz im Gegenteil: Immerhin können wir jeden Morgen und fast jeden Abend einfach mal für ein paar Minuten auf’s Meer starren wenn wir wollen, und die Sonne in unser Gesicht scheinen lassen. Jedes Wochenende fühlt sich so an wie ein Kurzurlaub. Wir fungieren als Touristenführer, zeigen unseren Gästen (die Besucher-Saison ist noch in vollem Gange) die Stadt in die wir uns verliebt haben und die Umgebung, und entdecken selbst ständig Neues. Am Sonntagabend sind wir meistens erschöpft, aber glücklich, und schmieren eine dicke Schicht After-Sun-Creme in unsere sonnenverbrannten Gesichter.

Und bei der Arbeit? Tatsächlich scheint die Sonne die beste Batterie zu sein. Eine Mittagspause im Freien belebt unseren Geist. Wenn sich ein unendlicher und makellos blauer Himmel über die Stadt spannt, dann motiviert das. Deshalb ist auch der Alltag – normal, aber schön. Damit ihr, liebe Leserinnen und Leser, mal wieder teilhaben könnt, unten einige Eindrücke aus den letzten Wochen.

Sonnenaufgang über den Bondi Icebergs: Der Ocean-Pool ist ein beliebter Ort für einen sportlichen Start in den Morgen, Dutzende Schwimmerinnen und Schwimmer ziehen hier ab 6 Uhr morgens ihre Runden.
Sonnenaufgang über den Bondi Icebergs: Der Ocean-Pool ist ein beliebter Ort für einen sportlichen Start in den Morgen, Dutzende Schwimmerinnen und Schwimmer ziehen hier ab 6 Uhr morgens ihre Runden.
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Zum Wochenende gehört ein Barbeque, und wir nähern uns nach und nach australischer Raffinesse an: Bei unserer Ankunft gab’s noch Würstchen, Zucchini und Brot, jetzt wird gleichermaßen für die Vegetarierin und den Steak-Liebhaber gesorgt.
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Palm Beach liegt im Norden von Sydney und lockt mit zwei parallel verlaufenden Stränden. Außerdem ist Palm Beach Schauplatz der berühmtesten australischen Fernsehserie „Home and Away“.
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Irgendwo da hinten liegt Neuseeland… Aber hier ist es auch ganz schön, die Klippen begeistern uns jedes Mal auf’s Neue und sind ein fixes Highlight unserer Sydney-and-Sourroundings-Touristen-Führung.
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Solche Momente müssen den Reiz einer Kreuzfahrt ausmachen: Im letzten Abendlicht den Anker lichten, und am Opernhaus vorbei zu fahren hinaus auf’s offene Meer. Das Ablegemanöver ist auch für die Menschen am Festland ein Erlebnis.