Lebenszeichen…

„Wie geht’s euch denn?“ „Lasst doch mal wieder etwas hören!“ „Meldet euch mal!“  „Hallo, lebt ihr noch?

Hier ist es, das Lebenszeichen aus Australien! Wir sind jetzt ganz und gar angekommen, haben unsere Wohnung bezogen, unserem ersten Besuch Bondi Beach gezeigt, haben mit Freunden einige Flaschen Wein geleert und auf der Terasse Kräuter angepflanzt.

Außerdem sind wir angekommen im Arbeitsleben, Wäsche waschen, Führerscheine beantragen, unseren Immobilienmaklern hinterher telefonieren, Wohnung putzen, und allem, was der Alltag sonst so mit sich bringt.

Doch von vorne: Die Funkstille ist unter anderem dadurch erklärt, dass auch Ingrid wider Erwarten sehr schnell Arbeit gefunden hat. Zwischen langen Tagen im Büro und den oben angeführten Alltagspflichten haben wir ganz darauf vergessen, dass wir ja unseren Blog wiederbeleben wollten. Deshalb holen wir die letzten Wochen jetzt in Bild und Zeitraffer nach. Und versprechen, dass wir uns schon ganz bald ausführlicher zu Wort melden. Immerhin steht das Wochenende vor der Tür, und damit Unternehmungen, von denen wir euch dann berichten können!

Arbeiten am Bikini- bzw. Badehosen-Body: Stefan nutzt die Mittagspausen, um nach Dover Heights zu laufen. Dort haben wir auch schon einmal Silvester gefeiert, und der Blick auf die Skyline ist einmalig.
Arbeiten am Bikini- bzw. Badehosen-Body: Stefan nutzt die Mittagspausen, um nach Dover Heights zu laufen. Dort haben wir auch schon einmal Silvester gefeiert, und der Blick auf die Skyline ist einmalig.
Auch nicht schlecht: Sonnenuntergänge in Watsons Bay. Friedlich schunkeln die Boote vor der Skyline, und man kann gar nicht glauben, dass wir die Abendstimmung zusammen mit gefühlten 17.984 Touristen und Einheimischen genießen.
Auch nicht schlecht: Sonnenuntergänge in Watsons Bay. Friedlich schunkeln die Boote vor der Skyline, und man kann gar nicht glauben, dass wir die Abendstimmung zusammen mit gefühlten 17.984 Touristen und Einheimischen genießen.
Einfach weil's so schön ist. Blick auf unseren Strand.
Einfach weil’s so schön ist. Blick auf unseren Strand.
Für spektakuläre Sonnenaufgänge stehen wir gerne auf. Rosie und Carrie, zwei Freundinnen, die Ingrid beim Yoga Teacher Training in Thailand kennengelernt hat, haben kurzerhand beschlossen, uns besuchen zu kommen (und die Terasse ausgiebig mit zu vielen Flaschen Wein einzuweihen).
Für spektakuläre Sonnenaufgänge stehen wir gerne auf. Rosie und Carrie, zwei Freundinnen, die Ingrid beim Yoga Teacher Training in Thailand kennengelernt hat, haben kurzerhand beschlossen, uns über’s Wochenende besuchen zu kommen.
Wandern waren wir natürlich auch schon. Im Royal National Park haben wir nicht nur eine Brown Snake, sondern auch ein Echidna aufgeschreckt.
Wandern waren wir natürlich auch schon. Im Royal National Park haben wir nicht nur eine Brown Snake, sondern auch ein Echidna aufgeschreckt.
Frühling ist die schönste Zeit. Es blüht, duftet und die Sonne brennt noch nicht allzu heiß vom Himmel. Wir freuen uns schon auf viele weitere Ausflüge hier im Land Down Under!
Frühling ist die schönste Zeit. Es blüht, duftet und die Sonne brennt noch nicht allzu heiß vom Himmel. Wir freuen uns schon auf viele weitere Ausflüge hier im Land Down Under!
Auf dem Weg zur Arbeit. Wo gibt es das schon, dass einem Gelbhauben-Kakadus den Weg versperren?
Auf dem Weg zur Arbeit. Wo gibt es das schon, dass einem Gelbhauben-Kakadus den Weg versperren?
Und zu guter Letzt: Eine (halbe) Maß Bier und Sonnencreme. Oktoberfest Sydney Style.
Und zu guter Letzt: Eine (halbe) Maß Bier und Sonnencreme. Oktoberfest Sydney Style.

Wohnst du noch…

…oder lebst du schon?

Lieber Ikea, wir wohnen noch. Auch dank dir und deiner Erwachsenen-Puzzles. Denn so liebend gerne wir mit dem Leben anfangen möchten, zuerst muss gebaut werden. Ein Kasten (komplizierter geht’s nimmer!), ein Bett mit passendem Kopfteil, eine Schlafcouch (wir sind ready für Besuch!), ein ausziehbarer Esstisch, Stühle, ein Schuhregal, und einen Relax-Sessel (in den man nach getaner Arbeit erschöpft sinken kann).

Außerdem muss die Spülmaschine installiert werden, die wegen eines halben Zentimeters nicht unter die Arbeitsplatte in der Küche passt. Der Kühlschrank funktioniert zum Glück schon, so können wir einen kühlen „Beruhigungsschluck“ genießen, wenn wieder eine Schraube nicht dorthin passt, wo sie hingehört. Geschirr, Besteck und erste Lebensmittel haben ihre neue Heimat in den geräumigen Küchenregalen gefunden. Und das Bett ist frisch bezogen (nur das Leintuch haben wir beim ersten Einkauf vergessen).

Es schaut so aus, als kriegen wir das mit dem „Leben anfangen“ in den nächsten Tagen doch noch hin. Denn das Wochenende ist lang, und für morgen ist ein Ausflug in unseren geliebten Royal National Park geplant. Am Montag heißt es dann Terrasse bepflanzen und mit unserem gesamten Hab und Gut von der Übergangswohnung in unser neues Heim zu übersiedeln. Und dann, dann leben wir schon. Mit Bier in der Hand, ganz gemütlich auf unserer neuen Couch.

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Willkommen im Schlafzimmer! Dem Kasten fehlen zwar noch die Türen, aber eingebettet haben wir schon… Eine Wohnung am Meer verlangt nach Marine-Look.
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„Mir geht schön langsam die Kraft aus…“ Zum Glück weiß Stefan genau, wie man müde Bauarbeiterinnen motiviert, und sorgt für Stärkung in der Mittagspause!
In einer Ecke die Schlafcouch für Gäste (bitte rechtzeitig buchen!), in der anderen ein Berg aus Verpackungsmaterial...
In einer Ecke die Schlafcouch für Gäste (bitte rechtzeitig buchen!), in der anderen ein Berg aus Verpackungsmaterial…
Wie kriegen wir diese Spülmaschine bloß in die dafür vorgesehene Nische? Erst ein Schluck "Entspannungsbier", dann montieren wir der Maschine einfach die Füße ab.
Wie kriegen wir diese Spülmaschine bloß in die dafür vorgesehene Nische? Erst ein Schluck „Entspannungsbier“, dann montieren wir der Maschine einfach die Füße ab.