Im Paradies

Wir leben im Paradies. Der gestrige Tag hat uns mal wieder gezeigt, welche Schätze direkt vor unserer Haustür nur darauf warten, von uns entdeckt zu werden. Mit Tamara the Yaris (alle goget-Autos haben einen Namen) sind wir morgens um 6 Richtung Royal National Park gefahren, der sich rund 30 Kilometer im Süden Sydneys befindet.
Der Royal National Park ist der zweitälteste Nationalpark der Welt (nach Yellowstone, USA), und ein absolutes Juwel, wenn man unberührte Eukalyptuswälder und versteckte Buchten entdecken will. Wir haben uns gestern auf das Genießen der größeren Strände Wattamolla und Garie Beach beschränkt. Immerhin fahren wir ja nur 50 Minuten nach Audley, dem Ort am Eingang des Naturschutzgebietes.

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Es ist erstaunlich viel los im Park, wenn auch nicht frühmorgens. Über dem Hacking River stehen kleine Dampfwolken, die Sonne kämpft sich ihren Weg durch die Bäume und die scheuen Purpurhühner schleichen sich so schnell sie können an uns vorbei. Es ist Herbst im Royal National Park. Gelb gefärbte Ahornblätter und die Temperaturen lassen keinen Zweifel daran, dass der Sommer so gut wie vorbei ist. (Dass es später am Tag allerdings um die 27 Grad warm wird, ist das Schöne am Herbst in Australien)

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Wir schießen ein paar Fotos, und fahren weiter Richtung Wattamolla. Doch weil so viele scheinbar ewig lange Straßen von der Hauptstraße wegführen, machen wir erst noch einen Abstecher. Zwar erweist sich die Straße als Sackgasse – nur Gäste des anglikanischen Jugendwerks, das an ihrem Ende liegt, haben Zugang zur Bucht -, aber dafür haben wir einen wunderbaren Blick auf zwei Kakadus, die eine Höhle in einem Eukalyptusbaum ganz nach ihren Vorstellungen gestalten.

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In Wattamolla parken wir unsere Tamara auf einem beinahe leeren Parkplatz, und wandern den Trampelpfad entlang hinunter zur Bucht. Die Ausblicke sind traumhaft, ein Fluss fließt hier ins Meer, und ein kleiner Wasserfall plätschert idyllisch über eine Felswand. Wir suchen uns ein geschütztes Plätzchen in den Dünen, und schauen hinunter aufs Wasser.

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Hier lässt es sich aushalten, und wir genießen unser Mittags-Picknick. Als wir das nächste Mal über die Düne Richtung Strand gehen, hat sich der schon merklich gefüllt. Wir beschließen weiterzufahren (ohnehin sollten wir unserer Haut nicht zu viel Sonne zumuten).

Garie Beach heißt das nächste Ziel, und ist besonders bei Surfern beliebt. Abgegrenzt wird der Strand auf der linken Seite von einer hohen felsigen Klippe, rechts von uns ducken sich ein paar Ferienhäuser in einen grasigen Hang. Wir spazieren den Strand entlang, genießen ein Eis und beobachten die Surfer.

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Bei Sonnenuntergang machen wir uns auf den Weg zurück nach Sydney. Es war ein wirklich wunderschöner Tag und wir sind uns ganz sicher: wir wohnen im Paradies!

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2 Gedanken zu „Im Paradies“

  1. 8:00 Uhr Montag Morgen. Die Andi sitzt im Büro. Draußen – graue Wolken.
    Aber da kommen sie, die Texte und Fotos von den beiden Paradiesvögeln. Ach – wie schön wenn man den Alltag schon zu derart frühen Stunden hinter sich lassen kann :)
    Immer schön von euch zu lesen.
    Dieses Land werde ich mir bestimmt nicht entgehen lassen. Ganz, ganz viele Grüße nach Australia
    Andi

  2. liebe ingrid, lieber stefan,

    babsi hat mir die adresse eurer seite mit diesen wunderbaren, hochinteressanten beiträgen
    und fantastischen bildern gesendet.
    schön, dass es euch im fernen land australien gefällt!
    ich freue mich auch sehr für babsi und alex, dass sie euch besuchen dürfen,
    da bekomm ich ja fernweh beim anschauen und lesen!

    ich wünsch euch weiterhin alles gute und viel freude , schöne erlebnisse in australien
    viele liebe grüße aus kirchham im ebenso schönen salzkammergut sendet traudi

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